Kraftfahrerkreis Hannover-Hameln DeinTreffpunkt! Informationen! Hilfe! Geselliges Miteinander!
Kraftfahrerkreis Hannover-HamelnDeinTreffpunkt!Informationen!Hilfe!Geselliges Miteinander!

Hallo liebe Leser, ihr wartet auf updates?

Ich muss zugeben, ich habe mich verrant mit dieser Homepage. Gern würde ich diese Seite komplett neu erfinden. Aber im Moment finde ich keine Zeit dafür. Der Job ist anstrengend. Eine Reha steht an und eine Tarifauseinadersetzung steht vor der Tür. Ich versuche gerade alles unter einen Hut zu bringen. Geplant ist, diese Seite wärend der Reha, die irgendwann bis zum Sommer im nächsten Jahr stattfinden wird, den Umbau in den Abendstunden zu machen. Gern würde ich hier in der Zukunft alles was intertessant sein könnte vom KFK Hannover Hameln, der Ver.di, den Kraftfahrerkreisen Deutschlands, der A.i.d.T.  e.V., vermutlich von den Pro Fahrer-Image e.V. der Verkehrswacht und ähnlichen veröffentlichen. Ich würde gern Berufskraftfahrer über alles in der Branche umfassend informieren. Bitte habt Geduld mit mir. In der Zwischenzeit könnt ihr News auch auf der FB Seite finden.

 https://www.facebook.com/KraftfahrerKreis/ 

 

17 August, "Das Leibniz", Leibnizstrasse 56, 30853 Langenhagen, ab 14 Uhr.

 

12.06.2019 - Ein Lkw-Fahrer aus Sachsen-Anhalt sackt auf der A4 hinter seinem Steuer zusammen. Seinen rollenden Sattelzug bringen zwei Soldaten mit ...

09.05.2019 - Ein Lkw-Fahrer ist auf der A1 hinter dem Steuer bewusstlos geworden und gestorben. Sein Sattelzug rollte weiter. Mehrere Zeugen handelten ...

11.06.2019 - Köln. Am Montagabend ist ein 58-jähriger Lkw-Fahrer auf dem Seitenstreifen der A44 bei Köln bewusstlos geworden und später verstorben.

06.05.2019 - Vermutlich ein gesundheitlicher Aussetzer führte am Montagvormittag zu einem lebensgefährlichen Lkw-Unfall auf der B 89 bei Sonneberg.

21.06.2017 Lkw-Fahrer wird am Steuer bewusstlos - zwei Zeugen greifen mutig ein

20.03.2019 - Es ist ein Albtraum: ein Lkw-Fahrer wird während der Fahrt bewusstlos, der Laster ist außer Kontrolle. Genau das ist jetzt zwischen Erbach und ...

Diesen Alptraum kann man unendlich fortfahren. Lasst uns darüber reden. Unsere Familien haben es nicht verdient von uns so etwas in den Nachrichten zu lesen.

17 August, "Das Leibniz", Leibnizstrasse 56, 30853 Langenhagen, ab 14 Uhr.

Kilometerfresser TV

Der Job macht auf Dauer auch so manch harten Kerl mürbe. Der Arbeits- und Gesundheitswissenschaftler Dr. Wolfgang Hien hat sich mit den Arbeitsbedingungen im Transportgewerbe auseinandergesetzt. Er glaubt, daß eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen nur durch das konsequente Einfordern besserer Standards durch die Betroffenen erreicht werden kann.

Ein Konvoi mit 100 kranken Kindern durch die Region Maas - Rhein.
Für die Kinder ein Tag den sie wohl nie vergessen werden. Organisiert durch den Kraftfahrerkreis Düren Aachen und tatkräftig unterstützt durch den Verein A.i.d.T  e.V.

Hier die Strecke die mit den Kindern abgefahren wird.

Wer selbst dort nicht zusehen kann oder mitmacht, der kann die Veranstaltung live auf Youtube verfolgen. Alexander Scheurer wird mit seinem Team, wie wir es aus vielen Veranstaltungen kennen, diese Veranstaltung begleiten und uns mit tollen Bildern versorgen.

Der „BaustellenCheck“

https://www.bast.de/BASt_2017/DE/Home/Karussellthemen/Homepage-Baustellen-check-textbaustein.html

 

Sie können zu fehlerhaft angegebenen Baustelleninformationen Korrekturen melden. Wird zum Beispiel ein falsches Tempolimit angezeigt, oder eine Baustelle noch als aktiv gemeldet, obwohl sie in der Realität bereits abgebaut wurde, kann dies im BaustellenCheck angegeben werden.

Um Sie während der Fahrt nicht abzulenken, bietet der BaustellenCheck Ihnen zusätzlich eine Sprach-Memo-Funktion. Diese ermöglicht es Ihnen, Beobachtungen zur späteren Nutzung abspeichern können.
Ein weiteres wertvolles Feature des BaustellenChecks ist die Möglichkeit, den Behörden Ihre persönliche Bewertung einer Baustelle mitzuteilen. So ist es beispielsweise möglich, das Tempolimit, die Länge der Baustelle oder die Verständlichkeit der Baustellengestaltung (sowie viele weitere Punkte) zu bewerten. Diese Rückmeldungen werden im Rahmen des Projektes „proFUND“ wissenschaftlich ausgewertet.
Baustellen, die sich aufgrund des Nutzerfeedbacks oder durch die FCD-Analyse als besonders auffällig darstellen, werden im Rahmen von „proFUND“ mittels örtlicher Untersuchungen durch die Bundesanstalt für Straßenwesen untersucht. Diese Daten werden ausgewertet, um weitere Einflussparameter von Baustellen auf die Stauentwicklung und Nutzerwahrnehmung zu identifizieren und gegebenenfalls quantitativ zu beschreiben.
Über die Nutzercommunity des BaustellenChecks wird somit deutschlandweit die Datenqualität von Baustelleninformationen durch die Nutzer überprüft und in aufbereiteter Form mit den Ländern diskutiert.

 

Die Beschreibung der Seite BaustellenCheck stammt von dieser Seite: 

Und hier geht es zum  BaustellenCheck

Samstag, am 23.02.19 ist es soweit."Azubi auf Pole Position".

 

Hallo liebe Brummi Fans und die, die es noch werden wollen. Am 23.02 ist es nun endlich soweit. Das erste Kraftfahrerkreis Treffen im neuen Jahr findet statt.

Wir beginnen dieses Jahr indem wir uns um das wichtigste in unserer Branche überhaupt bemühen. Unserem Nachwuchs.

Deshalb bringt unser Ehrengast, der Präsident des BKF Ausbildungs Verband, Achim Daniels, einen besonderen Leckerbissen mit.

Er hat die Macher bei Daimler Benz gefragt, ob sie nicht Lust hätten das Neueste und Beste was die Technik zu bieten hat, dem wertvollsten was die Branche dringend braucht, unserem Nachwuchs, den Auszubildenden und denen die es werden möchten, einmal vorführen und erklären möchten. Natürlich hat Daimler Benz sofort freudig zugesagt und freut sich darauf diesen beeindruckenden LKW bei uns vorzustellen.

Wir möchten auf diesem Weg nochmals alle Interessierten auf unsere Veranstaltung „Azubi auf Poleposition“, am 23.02.19 ab 14.00, 30353 Langenhagen, Leibnitzstrasse 56, „Das Leibnitz“ herzlich einladen.

 

 

Und ein sehr wichtiges Thema wird auch noch angesprochen. Wir erklären und zeigen vor Ort, was alles noch passieren kann, wenn wir diese Technik nicht in unseren Fahrzeugen haben und wie eine möglich Hilfe aussehen kann. Es wird die Situation beim Abbiegen nach rechts an einer Ampel dargestellt und wie der Trixi Spiegel hier helfen kann, wenn der Abbiegeassiestent nicht verbaut ist.

 

2018 - Das Jahr ist fast zu Ende

 

Ein langes hartes Jahr neigt sich in wenigen Stunden dem Ende zu. Es war für mich sehr kraftraubend. Aber ich blicke jetzt nach vorn, in das neue Jahr und hoffe aus den Fehlern des vergangenen Jahres zu lernen. Auch wenn der Weg wieder holprig wird.

Ich wünsche allen Berufskraftfahrer/in und allen anderen kommt gesund ins neue Jahr.

Allen die draußen bleiben müssen, vielen Dank für eure Bereitschaft und der wichtigste Dank gilt den Angehörigen der Berufskraftfahrer//in die dem Partner den Rücken frei halten und so den harten Alltag des Kraftfahrers erst ermöglichen.

BFK-Couch Podcast

In der heutigen Episode geht es um die Podiumsdiskussion auf der IAA Nutzfahrzeuge 2018, welche von Berufskraftfahrern organisiert worden ist.

Dabei ging es vor allem darum, Vertreter von Arbeitgebern, Arbeitnehmern, Gewerkschaften, Politik und Kontrollbehörden an einen Tisch zu bekommen.

Vor einigen Tagen hatte ich die Möglichkeit bekommen, bei Radio Aktiv, einige Fragen rund um unseren Beruf und dem Miteinander mit den anderen Verkehrsteilnehmern zu beantworten. Es dient zum besseren Verständnis für unsere Arbeit bei berufsfremden Zuhörern.

www.radio-aktiv.de/

https://soundcloud.com/andreas-kernk...andreas-kernke

2019 Berufskraftfahrer Ausbildung? Wie geht das? 

So ihr Lieben, wir möchten in Zukunft mehr für unseren Nachwuchs tun im Kraftfahrerkreis. Aus diesem Grund suchen wir Kontakt zu Auszubildende/n, Ausbildern und frisch ausgebildeten Berufskraftfahrer/in. Natürlich auch zu Speditionen die gern ausbilden möchten aber bisher noch keine interessierte Fahrer/in finden konnten. Was bewegt Euch, welche Schwierigkeiten sind Euch begegnet. Probleme mit der Arge? Warum ausgerechnet dieser Beruf usw. Da gibt es bestimmt viele Fragen.Der Kraftfahrerkreis wird in den nächsten Wochen Themen sammeln und dann im ersten Quartal des neuen Jahres ein erstes Treffen mit unserem Nachwuchs durchführen. Wir freuen uns Euch kennen zu lernen und sind auf spannende Hinweise zu dieser Ausbildung gespannt. Außerdem möchte ich es nicht versäumen Euch bekannt zu geben, dass wir die Gruppe „Azubis auf Achsen“ dafür begeistern konnten, dieses Erste Treffen mit zu gestalten.

Vielen Dank dafür, ihr seit Klasse.

Zweifle niemals daran, dass wenige entschlossene BKF etwas verändern können!

Am 28.07.2018 fand beim Kraftfahrerkreis Aachen Düren ein spannendes Treffen mit der SPD Partei Chefin Andrea Nahles und Udo Schiefner MdB. Auch Michael Wahl von der "Fairen Mobilität", Tom Fiala, Autobahnpolizei diskutierten mit. Die Berufskraftfahrer konnten offen ihre Probleme im Beruf zum Ausdruck bringen. Themen wie Kontrolldichte, Entsendung bei LKW Fahrern oder Bestrafung bei Vielfahrern wurden erörtert. Natürlich auch Fahrermangel, Lohndumping und Kabotage. Frau Nahles nimmt viele der angesprochenen Probleme und Nöte mit nach Berlin. Ich danke fürs anhören der Kollegen und bitte um Wiederholung.

Berlin Bericht zur Konferenz | Mobility Package – On the move to equal working conditions in EU-transportation? - Auf dem Weg zu gleichen Arbeitsbedingungen im EU-Straßentransport?

Wir brauchen kontrollierbare Regeln – Irgendwie, irgendwo, irgendwann?

Regeln sind nichts wert, wenn sie nicht kontrolliert werden. Nicht heute und nicht in Zukunft - darin waren sich alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer einig auf der Konferenz „Mobility Package – Auf dem Weg zu gleichen Arbeitsbedingungen im EU-Straßentransport?“. Doch Einigkeit war nicht das Gebot des Tages: Angesichts vieler unterschiedlicher Interessen der Podiumsteilnehmerinnen und Teilnehmer entstanden heftige Diskussionen: Darüber, welche Probleme im Europäischen Straßentransport existieren und wie sie zu lösen sind.

Das von der EU-Kommission selbst aufgelegte Ziel, sozialere Regeln zu schaffen, dürfe nicht aus den Augen verloren werden, betonte in seiner Eröffnungsrede Stefan Körzell, Mitglied des Geschäftsführenden Bundesvorstandes des DGB. Er umriss, welche roten Linien auf keinen Fall überschritten werden dürften: Volle Anwendung der Entsenderichtlinie auch im Transport, schnelle Einführung des digitalen Tachographen, keine Ausweitung der Kabotageregelungen und alle Regeln müssten auch für Fahrzeuge unter 3,5 Tonnen gelten!

EU-Kommission: Entsendung galt immer für Straßentransport!

Etwas überraschend stellte Frederik Rasmussen als Vertreter der EU-Kommission klar: „Die rechtliche Interpretation der Kommission war immer klar: Die Entsenderichtlinie gilt auch für den Straßentransport.“ Damit nicht genug, Rasmussen wurde mit Verweis auf die ROM 1 Verordnung gar noch deutlicher: Fahrer, die monatelang in einem anderen Land ihrer Arbeit nachgehen, hätten noch weitere Rechte: Die Mitgliedsstaaten müssten in solchen Fällen dem Arbeitgeber klar machen: „Hören Sie, dieser Mensch ist seit Monaten hier. Warum hat er immer noch einen rumänischen Arbeitsvertrag?“ Denn  laut ROM 1-Verordnung gilt, dass diese Beschäftigten einen belgischen oder niederländischen Arbeitsvertrag haben müssen, wenn sie dort dauerhaft arbeiten.

Ähnlich deutlich wurde Rasmussen auch beim Thema digitaler Tachograph: Der müsse so schnell es geht kommen. Der Vorschlag des Rats und des Parlaments, den Tachograph erst 2034 einzuführen, mache „keinen Sinn. Wir brauchen den Tachographen um die Regeln zu kontrollieren“.

EU-Vertragsverletzungsverfahren: Warum nicht mal Niederlande und Estland verklagen?

Da sich das zuständige Verkehrsministerium nicht in der Lage gesehen hatte, trotz mehrerer Einladungen eine Vertreterin oder einen Vertreter zur Teilnahme an der Diskussion zu schicken, konnte Rasmussen zunächst ungestört auf die Verantwortung der Mitgliedsstaaten bei der Durchsetzung und Kontrollen der Regeln verweisen. Es war dann Edwin Atema, Gewerkschafter aus den Niederlanden, überlassen darauf hinzuweisen, dass die Kommission die Verantwortung nicht immer nur weiter geben dürfe. Vielmehr müsse sie die ausbleibenden Kontrollen einklagen: „Die Kommission hat ein Vertragsverletzungsverfahren gegen Deutschland und Frankreich wegen den Regelungen zum Mindestlohn gestartet“, so Atema und fragte provokant: „Die Kommission könnte genauso die Niederlande oder Estland oder egal wen sonst verklagen. Denn es ist richtig: Kein Staat kontrolliert, wie es die EU vorgibt!“ Kommissionsvertreter Rasmussen blieb nichts andere übrig, als zu bestätigen, dass diese Möglichkeit durchaus bestünde: „Das könnte ein nächster Schritt sein.“

Sozialdumping? Was ist das eigentlich?

Einigkeit bestand an diesem Tage auch darüber, dass bestimmte Geschäftskonzepte verboten gehören. Prof. Dr. Dirk Engelhard vom Arbeitgeberverband BGL sagte dazu entschlossen: „Wo wir ein Problem mit haben, sind unsaubere Geschäftskonzepte, die auf Lohn- und Sozialdumping aufbauen. Wenn Fahrer beispielsweise drei Monate campieren und 300 Euro im Monat verdienen.“ Kritisiert wurde die ungarische Spedition Waberer’s genau wegen solcher Dumpingstrategien. Deren Vertreter, Dávid Bobál, wehrte sich dagegen, dass seine Firma mit illegal operierenden Briefkastenfirmen vermischt werde: „Wir halten uns an alle Gesetze. Wir sind ein legal operierendes Unternehmen.“, wurde er nicht müde zu betonen.

Doch seine Versuche, sich neben der rechtlichen auch aus der ethischen Verantwortung zu ziehen, scheiterten. So hatte Bobál betonte, es gäbe keine eindeutige Definition von Sozialdumping. Prompt bekam er aus dem Publikum eine wissenschaftliche Antwort gegengehalten: Sozialdumping hieße, sich durch geschickte Auswahl niedrigerer Sozialabgaben und Steuern einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen.

Der Vorwurf stand im Raum und auf die Frage nach dem angewandten Lohnmodell bei Waberer's, wich Bobál aus: Er dürfe dieses nicht preisgeben. Aus anderer Quelle war vielen Teilnehmenden der Konferenz jedoch bekannt, dass auch Waberer’s seinen Fahrern nur etwa 1400 Euro netto bezahlt. Davon sind zwei Drittel Spesen, nur ein Drittel wirklicher Lohn. Entsprechend gering sind die Sozialabgaben und Steuern auf den Gesamtbetrag. Sozialdumping also, wie es im Buche steht und wie es auch kürzlich in einer Studie der französischen Behörde CNR als branchenüblich beschrieben worden ist.

Ideen für durchsetzbare Regeln? Bitteschön!

Solche Geschäftskonzepte generell einzudämmen, das scheint auch das Ziel der Kommission zu sein. Dafür sprechen nicht zuletzt die Verhandlungsergebnisse zur Revision der Entsenderichtlinie. Verwunderlich bleiben die von der Kommission vorgeschlagenen Sonderregelungen für den Straßentransport, die im sogenannten Mobility Package verhandelt werden. Bei den Verhandlungen müssten Kompromisse erreicht werden, betonte Kommissionvertreter Rasmussen. Dabei war ihm wichtig zu betonen, dass niemals die Verkehrssicherheit aufs Spiel gesetzt werden dürfe.

Welche sozialen Gefahren das Mobility Packages beinhaltet, machte Europaparlamentariern Evelyn Regner deutlich: So soll die Entsenderichtlinie erst ab dem 4. Tag der Geschäftstätigkeit in einem Land gelten. Regner führte aus, dass die hoch technologisierte Branche sich daran schnellstens anpassen werde: „Dann werden die Fahrer quer durch Europa geschickt und fallen nie unter den Schutz der Entsenderichtlinie.“ Damit dämme man Sozialdumping nicht ein, man schaffe neue Grauzonen und legalisiere es de facto. „Wir können uns schon vorstellen, worauf ein Kompromiss bei der Tageregelung hinausläuft: Auf einen Kuhhandel wie bei der Entsenderichtlinie. Die gilt jetzt für 12 Monate plus 6 und keiner weiß, wie man es umsetzen soll.“ so Regner. Sie schlug daher vor, sich statt auf eine zeitliche Begrenzung eher auf die Orte der Be- und Entladung zu konzentrieren.

ETF, MdEP Ismail Ertug und DGB: Wer soziale Gesetzgebung zum Ziel setzt, muss sozial handeln!

Als am stärksten an Unternehmerinteressen orientiert, wird der Kommissionsvorschlag zu Lenk- und Ruhezeiten gesehen. Christina Tilling von der ETF erinnerte daran, dass die aktuelle Gesetzgebung eigentlich ausreichend sei, nur eben nicht durchgesetzt werde. Daher forderte sie das Gegenteil: „Hände weg von den Lenk- und Ruhezeiten!“

Der Europaabgeordnete Ismail Ertug stellte in der Abschlussdiskussion unmissverständlich klar, dass es ihm gleich sei, ob die Europawahlen nächstes Jahr anstünden: „Die Arbeit ist dann gemacht, wenn sie fertig ist. Und die Arbeit ist dann gemacht, wenn sie gut ist. Gleicher Lohn für gleiche Arbeit am gleichen Ort für Mann und Frau ist dabei der Grundsatz.“

Annelie Buntenbach, Mitglied des Geschäftsführenden Bundesvorstandes des DGB, betonte in ihrem Abschlussstatement die Vorteile der neuen Entsenderichtlinie. Gleichzeitig warnte sie vor schlechten Kompromissen beim Mobility Package. Denn es könne nicht sein, dass auf ein Bauarbeiter aus Polen die Entsenderichtlinie angewandt würde, nicht aber auf den polnischen Kollegen, der die Baustoffe mit dem LKW zur Baustelle bringe. Dies führe zu einer „Zwei-Klassen-Gesellschaft“ und dürfe nicht hingenommen werden“.

Buntenbach schloss die Konferenz mit dem Appell: „Wer sich den Euroskeptizismus und die Wahlergebnisse populistischer Parteien in den EU-Mitgliedsländern anschaut, wird begreifen, dass wir fairen und gute Arbeitsbedingungen und soziale Sicherheit für die Beschäftigten brauchen, wenn die EU und die freien Demokratien der Mitgliedsstaaten eine Zukunft haben sollen!“

Quelle: http://www.faire-mobilitaet.de/++co++cffe817a-074e-11e8-8958-52540088cada

Heute trafen sich beim DGB-Bundesvorstand 40 Kolleginnen und Kollegen aus 12 Ländern, um Aktivitäten zur Bekämpfung von ungleichen Arbeitsbedingungen im europäischen Transportsektor zu diskutieren. Ein gelungener Auftakt für die morgige Konferenz zu den Arbeitsbedingungen im EU-Straßentransport der Friedrich-Ebert-Stiftung, Ver.di, dem DGB und Faire Mobilität.

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